Gehen Sie jeden Montag vormittags zu Google. Wählen Sie folgende Einstellungen: Ergebnisse pro Seite: 100 News-Suche, Ergebnisse der letzten Woche
und geben Sie dann nacheinander die folgenden Suchbegriffe ein:
Stellen Stellenabbau Arbeitsplätze Mitarbeiter Beschäftigte Jobs Entlassungen Kündigungen Insolvenz
Dann erhalten Sie wöchentlich mindestens 2.000 Suchergebnisse, von denen ungefähr 20 bis 50 relevant sind. Die dürfen Sie dann abgleichen, mit dem was schon bekannt ist, auf den Webseiten der Unternehmen nach fehlenden Informationen recherchieren, und sich hier und da kleine lustige Kommentare dazu ausdenken.
Mit ein bisschen Übung ist das in ungefähr 4 Stunden zu schaffen
Thema mündiger Kunde wir alle können dazu beitragen dass es solche Vorfälle nicht mehr geben sollte....
Das kratzt ein wenig an dem Bild von Apple die ja einmal sagten Think Different davon ist aber nichts übrig ausser das Apple nur ein weiteres Kapitalistisches Unternehmen ist dass immer mehr uns das Leben diktieren will...
Wer nun nicht weiß was die Wikileaks Plattform ist? Eine kleine Einführung und Erklärung von mir
WikiLeaks bietet jeden die Möglichkeit anonyme Dokumente ins Internet zu stellen solange diese bestimmte Kriterien erfüllen
WikiLeaks Bei Journalisten längst bekannt und von Regierungen meist gehasst: Wikileaks. Auf der Whistleblower-Website können geheime Dokumente brisanten Inhalts veröffentlicht werden. Anonym. Da lassen Rechtsstreitigkeiten nicht lange auf sich warten.
Früher, ja früher wurde er noch in vielen Redaktionen gelebt. Der investigative Journalismus. Bei demselben handelt es sich um eine Journalismus-Konzeption – also eine besondere Form des Journalismus. Er bezeichnet eine intensive, aktive Form der Recherche, die sich als hart an der Grenze des Erlaubten verfahrende, gegen den Geheimhaltungswillen Beteiligter gerichtete aufdeckende Recherche zuweilen kriminalistischer Methoden bedient. Es geht darum, Missstände in den Bereichen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, die Verstösse gegen die öffentliche Moral oder Ausdruck von illegalem Handeln sein können, aufzudecken (vgl Lorenz 2002: 90).
So weit so gut. Doch: investigativer Journalismus braucht Zeit. Und Zeit ist Geld. Und davon haben die Medienhäuser ja bekanntlich wenig. Ergo: der investigative Journalismus verschwindet immer mehr von der Bildfläche. Und an genau dieser Stelle kommt nun die noch relativ junge Internetseite Wikileaks ins Spiel.
Geheimhaltungspflichten nicht verletzt
Auf der 2006 gegründeten Internetplattform Wikileaks kann jeder und jede anonym Dokumente veröffentlichen. Idealerweise brisante, geheime Dokumente von grossem öffentlichen Interesse. Das können interne Unterlagen aus Unternehmen sein, die Korruption oder Schikanen belegen. Oder unter Verschluss gehaltene Strategiepapiere aus der Politik, Militärhandbücher, Polizeiberichte, Regierungsberichte oder gar private E-Mails. Sortiert wird bei Wikileaks nicht. Was angeliefert wird, geht auch online. Verifiziert und geprüft wird lediglich, ob es sich um ein echtes Dokument handelt.
Immer mehr bedienen sich nun eben Journalisten dieses Materials. Auf diese Art und Weise können oft Schwächen nationaler Pressegesetze umgangen werden. Denn wenn etwas im Netz bereits publiziert ist, kann ein Bericht darüber nicht mehr als Verstoss gegen Geheimhaltungspflichten gelten. Mit Wikileaks formiert sich der investigative Journalismus also neu. Der Journi muss die bereits online publizierten Informationen nur noch richtig gewichten und vor der Publikation im eigenen Medium über deren Relevanz und das öffentliche Interesse der Dokumente entscheiden.
Denunzianten werden geschützt
Bisher sorgen die Wikileaks-Betreiber effektiv dafür, Denunzianten zu schützen. So garantiert die Seite jedem Informationen-Zuträger Anonymität. Dies, indem sie unter anderem den Kommunikationsverkehr mit kryprografischen Werzeuge wie OpenSSL, FreeNet, TOR und PGP schützen. Die Konsequenz: Wikileaks bleiben Rechtsstreitigkeiten nicht erspart. Und so sehen sich die Betreiber immer wieder mit juristischen Schritten und Androhungen konfrontiert. Verloren hat Wikileaks bis anhin aber noch kein einziges Verfahren. Die sogenannten Whistleblower – also «Geheimnisverräter» – müssen sich also keine Sorgen machen.
Bei jeder Publikation von Wikileaks bleibt die Frage offen, ob diese jemandem schadet oder gerechtfertigt ist. Letztlich ist es dem Ethik-Empfinden jedes einzelnen Journalisten überlassen, was er mit den zur publizierenden Informationen auf Wikileaks anstellt.
Doch was ist Ethik im Journalismus? Nun ist Ethik nicht die Moral selbst, sondern die Reflexion über die Moral, die Moral im Journalismus also. Und es ist die Selbstbindung des journalistischen Berufes und damit eine Steuerungsressource – neben dem Markt und dem Recht. Es bleibt also zu hoffen, dass Journalisten aus dem beruflichen Selbstverständnis heraus, eine Plattform wie Wikileaks auch künftig nicht missbrauchen und ihren Beruf mit der adäquaten Verantwortung ausüben – eben ganz im Interesse der Öffentlichkeit
# props/z (People Respect Other People Seriously) netzarbeiter #
Wie war das noch gleich mit den *Weltuntergangspropheten und verrückten Freiwirten* die das schon immer gesagt und wissenschaftlich fundiert feststellten. So nun ham mir den Salat, denke mal die BörsenSeite der ARD ist nicht verdächtigt der Freiwirtschaftlichen Theorie nahe zustehen. Aber wo wir Recht haben, haben wir nun mal Recht und das nicht zum ersten Mal! Zur ARD Börsenseite und dem Bericht vom 25.03.2010 11:47